Spinalkanalstenose: Symptome und ihre Therapie

Spinalkanalstenose wird auch als Wirbelkanalstenose bezeichnet. Hierzu muss man wissen, dass der Spinalkanal innerhalb der Wirbelsäule verläuft. Aus diesem Grund spricht man einfacher auch vom Wirbelkanal. Dort befindet sich das Rückenmark. Der Kanal besteht aus Knochen. Ummantelt wird dieser von Bändern. Es kann sich um eine Spinalkanalstenose der Halswirbelsäule oder der Lendenwirbelsäule handeln, wobei Letztere häufiger betroffen ist.

Spinalkanalstenose und ihre Symptome

Eine Stenose ist im medizinischen Bereich eine Verengung. In diesem speziellen Fall ist der Wirbelkanal verengt.

Rückenschmerzen, die in die Beine ausstrahlen
Gefühlsstörungen der unteren Extremitäten
Missempfindungen
– Ameisenlaufen
– Brennen
– Beine und Füße sind kalt
– Gefühl wie auf Watte zu gehen
Beine sind geschwächt
Bewegungseinschränkungen
Muskelverspannungen

Diagnose bei Spinalkanalstenose

Bei der Diagnose steht an erster Stelle die Röntgenaufnahme. Zudem wird der Arzt ein CT (Computertomographie) bzw. ein MRT (Magnetresonanztomographie) anordnen. Es steht als Untersuchungsmethode auch noch die Myelographie zur Verfügung. Bei dieser Methode wird in den Duralsack ein Kontrastmittel injiziert.

Therapie bei Spinalkanalstenose

Ein konservativer Therapieansatz wird bei einer nicht so stark ausgeprägten Wirbelkanalstenose gewählt. Hierbei wird die Behandlung wie folgt verlaufen.

Medikamente gegen Schmerzen
Schmerzpflaster
Ultraschall, Stromtherapie und Wärmeanwendungen
Rückenschule
Krankengymnastik.

Sind hierdurch keine Erfolge zu erzielen, ist der nächste Schritt die „minimal-invasive Operation“. Diese OP-Techniken bieten dem Patienten und auch dem Chirurgen viele Vorteile. Gezielt können die Symptome der Spinalkanalstenose bei diesem Eingriff behoben werden. Durch die nur kurzen und wenigen Hautschnitte ist die Wahrscheinlichkeit von Komplikationen gering. Mit dieser Methode werden auch Bandscheiben-OPs durchgeführt. Es kann von einem schnellen Heilungsprozess und einer geringen Narbenbildung ausgegangen werden. Bevorzugt nutzen die Operateure hierfür die anerkannte iLESSYS Methode der joimax GmbH. Über einen lateralen endoskopischen Zugangsweg über das Zwischenwirbelloch wird diese Methode praktiziert. Die Stenose, also die Verengung, wird mit speziellen Instrumenten nach und nach beseitigt. Das Endoskop zeigt den jeweiligen Stand des Eingriffs.

Offene Operationen erfolgen unter Vollnarkose. Hierzu entscheiden sich die Experten dann, wenn die Stenose schon zu Ausfällen der Nerven geführt hat. Lähmungen, Taubheitsgefühl oder Störungen in der Funktion sind hierfür die Voraussetzung. Bei diesem Schweregrad der Spinalkanalstenose zeigen konservative Behandlungen keinen ausreichenden Erfolg. Nachdem die Haut eingeschnitten wurde, wird die Muskulatur vom Wirbelbogen abgelöst. Überschüssiges Gewebe wird entfernt. Knochenanteile des Gelenkfortsatzes können hierbei ebenfalls entfernt werden, wenn sich diese als störend erweisen. Je nach dem ob die Symptomatik einseitig oder beidseitig besteht, wird der Umfang der offenen Operation.

Fazit

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Bereits bei ersten Anzeichen der genannten Symptome sollte man den Arzt konsultieren. Mit der frühzeitigen Diagnostik einer Spinalkanalstenose können konservativ Therapien oder minimal-invasiver Operationen zum Erfolg führen. Es sind weniger Komplikationen zu erwarten und der Genesungsprozess gestaltet sich wesentlich kürzer.

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