Models und Ihre Essgewohnheiten

Designer kreieren oft Mode für sehr schlanke Menschen, ohne darauf Rücksicht zu nehmen, dass es nicht nur dünne Damen und Herren gibt. Je schlanker die Frauen in der Modelbranche sind, desto erfolgreicher werden sie. Die Ernährungsgewohnheiten von Laufstegschönheiten sind aus ernährungsphysiologischer Sicht eine Katastrophe.

 

Models Essgewohnheiten

Schlank wie ein Model?

Die Modelbranche unter der Lupe 

Die Kalorienzufuhr pro Tag liegt im Höchstfall bei 1500 Kalorien. Um den Energiebedarf eines erwachsenen Menschen zu decken, werden jedoch zwischen 1800 und 2000 Kalorien benötigt. Nicht nur für die Bewegung ist Energie erforderlich, sondern auch im Ruhezustand. In dieser Zeit müssen die Organfunktionen und die Körpertemperatur aufrechterhalten werden.

Oft leiden Models darunter, dass sie zumeist frieren, was eine Folge der Mangelernährung ist. Untergewicht ist keine Seltenheit in dieser harten Branche. In der Folge treten vermehrt bei Frauen Osteoporose auf. Die Ernährung enthält oft zu wenig Kalzium, was für den Knochenaufbau benötigt wird. Das Hormon Östrogen dient hierbei als Botenstoff. Fällt dessen Spiegel als Folge der Wechseljahre bei der Frau ab, setzt der Knochenabbau ein. Durch das starke Untergewicht, was sich durch vorstehende Knochen und extrem dünne Arme und Beine bemerkbar macht, sind auch die Knochen nur mangelhaft mit Knochensubstanz versorgt. Brüche der Extremitäten und Wirbelkörper sind die Konsequenz und zunehmende Rückenprobleme bis hin zum Rundrücken und Schwanenhals.

Besonders schlimm ist die Tatsache, dass sich der Körper durch Heißhungerattacken dringend benötigte Nährstoffe holen will. Doch nach diesen Essattacken greifen die Models zu Abführmitteln oder bringen sich selbst zum Erbrechen. Bei diesem Verhalten spricht man von Bulimie, der Ess-Brech-Sucht. Die Konsequenzen sind für den Körper verheerend und ohne fachärztliche Hilfe gibt es aus diesem Teufelskreis kein Entrinnen.

Die Frauen haben eine gestörte Wahrnehmung ihrem Körper gegenüber und treiben Sport oft bis zum Exzess, um noch dünner zu werden. Ab einem gewissen Gewicht jedoch wird diese Erkrankung lebensgefährlich, eine Zwangsernährung ist die letzte Rettung. Dabei gibt es auch exklusive Mode für kräftige Frauen. Damenmode in Übergrößen sind bei Navabi erhältlich. Ab Größe 42 bis zu 58 erhalten Kundinnen wunderschöne Mode, die gekonnt weibliche Kurven kaschieren.

Bei vielen Menschen ist Übergewicht nicht nur eine Folge übermäßiger und falscher Ernährung. Auch die genetische Veranlagung spielt eine große Rolle. Eine gesunde Lebensweise, die nicht nur zu einem schlanken Körper verhilft, sondern auch zu einer verbesserten Lebensqualität, ist einfacher als manche Menschen denken. Auch Models sollten diese Tipps beherzigen, um ihren Körper nicht auf Dauer schwer zu schädigen.

Zunächst ist Sport wichtig. Bewegung baut übermäßige Fettpolster ab und die Muskeln auf. Diese benötigen bei Bewegung viel Energie und sorgen für angenehme Wärme. Ein weiterer Baustein ist die richtige Ernährung sowie deren kalorienarme Zubereitung. Bei Garmethoden wie Dünsten, Dämpfen, Pochieren und der Zubereitung im Wok wird nur wenig Fett benötigt. Auch Grillen ist eine fettarme Zubereitungsart. Lebensmittel mit wenigen Kalorien sind Fisch, Geflügel, Gemüse und Salat. Vollkornprodukte sollten öfter auf dem Speiseplan stehen.

Auch bei Fleisch gibt es magere Varianten wie das Filet. Viel Trinken ist ganz wichtig. Besonders eignen sich Wasser und Tee, auf Alkohol sollte gänzlich verzichtet werden. Wer diese Tipps beherzigt, kann sich einen schlanken und gesunden Körper bewahren.

Models Essgewohnheiten

Welchen Preis zahlen Models für ihren schlanken Körper? | © Konrad Bak

 

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Kommentar über Models und Ihre Essgewohnheiten

  1. gast 1234 28. Februar 2013 at 00:00 #

    Ich denke das mal wieder die models in ein falsches licht gerückt werden. Ich bin selber model und bei der agentur o ich bin, habe ich bei Castings oder solchen schon öfters magermodels gesehen. Diese werden allerdings darauf angesprochen und die großen erfolgreichen agenturen nehmen aich keine zu dünnen mädchen auf. Und von Bulemie wurde ich erst recht nicht sprechen!! Es gibt viel mehr essenskranke im balletbereich und vorallem bei jungen mädchen zwischen 14-16! Diese puschen sich gegenseitig auf so genannten ana seiten auf. Sie haben gesetzte wie eine ana ist nie zu dünn! Anstatt über models sich zu beschweren, die nicht mehr in das Durchschnittsbild passen, da dieses ehr richtung übergewicht geht, sollte man da ehr drüber aufklärende texte schreiben.
    Deutschland und andere länder neigen zum übergewicht. Die diabetisrate ist zur volkskrankheit geworden und immer mehr menschen sind wirklich krank und zwar fresssüchtig. Aber es wird über models hergezogen, die leider ausnahmen des modelbuisnesses sind.

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